Schamanismus in der westlichen Welt
Seit Urzeiten sind Menschen - Frauen und Männer - mit außergewöhnlichen
spirituellen Fähigkeiten (so genannte "Auserwählte") dazu
berufen in die Geheimnisse des Lebens und der Schöpfung einzutauchen. Die
unerschöpflichen Kräfte und Zusammenhänge des Lebens machen es
dem Schamanen durch Einsicht in diese Welten möglich, Erkenntnisse zu erlangen,
die aus der „Realen“ Welt nicht zu erhalten sind.
Das Eintauchen
in die feinstofflichen Welten geschieht durch das spirituelle "Sehen".
In diesen Zustand versetzt sich der Schamane durch trommeln-singen-tanzen und
spielen auf einfachen Instrumenten. Er spricht mit seinen Krafttieren und Wesenheiten
bei denen es sich sowohl als gutartige als auch um bösartige Wesen handeln
kann. Dies erfordert vom Schamanen eine angstfreie - starke Mentalkraft.
Die aus der nichtalltäglichen Wirklichkeit erhaltenen Informationen nutzt
der Schamane zur Aktivierung der in jedem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte.
Ferner sucht der Schamane, die durch äußere Einflüsse verlorenen
Seelenteile - oder Gesamtseelen, führt diese zurück und ermöglicht
dem Hilfe suchenden, diese wieder zu integrieren (Seelenheil).
Die Schamanenreise
erlaubt dem Klienten sein eigenes Krafttier kennen zu lernen. Eine Verbindung
mit diesem Krafttier und geistige Gespräche mit demselben ermöglichen
dem Klienten, wichtige Informationen für seine Fragen und Bedürfnisse
zu erhalten (dabei handelt es sich um keine magischen Arbeiten).
Die Erlaubnis
aus der spirituellen Welt, schamanisch arbeiten zu dürfen, verpflichten
den Schamanen, alle seine ihm zur Verfügung gestellten Fähigkeiten
im Sinne der Liebe und Schöpfung einzusetzen.
Sinn schamanischer Reisen:
Durch monotone Trommelklänge eintauchen in
die nichtalltägliche Wirklichkeit (untere - mittlere - obere geistige
Welt)
Kennen lernen des eigenen Krafttieres und arbeiten
mit demselben
Kontakt mit der geistigen Führung
Erhöhung des Bewusstseinszustandes
Verbindung mit der archaischen Zeit und der daraus
resultierenden weiblichen oder männlichen Urkraft